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granyi6

unregistriert

1

Donnerstag, 9. April 2009, 12:50

Automat - Gang bei kurzen Pausen drinlassen?

Also, ist das wirklich fürs Getriebe tötlich, ständig bei Kurzpausen also sagen wir, kleinen Ampelstops, oder beim Torzumachen, oder beim Einladen von Gegenständen ins Auto, also so kleine Stops bis zu 1 min oder auch länger den Getriebehebel beim Automaten immer auf N zu machen, weil jedesmal beim Wiedereinkuppeln ein gewisser Schleifvorgang erfolgt (vermutlich in den Reiblamellen)

Na gut, wenn man am Tag so 30 - 60 mal vor der Überlegung steht ist das hochgerechnet nen haufen Zeugs, was da an Verschleiss zusammenkommt.

Der Wandler treibt ja weiterhin an und die Reibung entsteht doch nur im Wandler - richtig?
Die Reiblamellen müssten ja beim Treten der Bremse nicht weiter belastet werden?!

Also rein theoretisch könnte man das Auto am Berg hinstellen und bei laufendem Motor und eingelegten Gang nen Tag stehen lassen, ohne Verschleiss - bis einem das Öl wegen Überhitzung evtl. ausm Messrohr rausquillt?! richtig gesehen?

Dann gehts weiter: was ist fürs Getriebe am besten bei Steigungen:
lieber den OD ausschalten (Grüne Lampe im Schalter leuchtet) oder ne Stufe runter, also in den 2 Gang und den OD nicht weiter betätigen?
(Bei Hängerbetrieb z.B.)
Der OD hat doch auch meines Wissens Reibbelag, der bestimmt unter Last bei Lastwechsel einem gewissen Verschleiss unterliegt.
Weis da einer mehr?

Ich frag deshalb so blöd, weil ich es auch mal schaffen wollte das überholte Getriebe mal 300.000 km und länger fahren zu können.

Ich glaub auf der Berlin/Breslau Seite war das mal gut beschrieben, aber die gibts ja nimmer - oder doch?

:danke

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »granyi6« (9. April 2009, 12:58)


granyi6

unregistriert

2

Donnerstag, 9. April 2009, 12:55

RE: Automat - Gang bei kurzen Pausen drinlassen?

Zitat

Original von granyi6
.. Ich glaub auf der Berlin/Breslau Seite war das mal gut beschrieben, aber die gibts ja nimmer - oder doch?

:danke


gibts leider nicht mehr, hab grad nachgesehen. Da war das gut beschrieben.

nicolas-eric

unregistriert

3

Donnerstag, 9. April 2009, 18:36

So mache ich das immer:

Wenn ich drin sitze bleibts auf D z.B. an der Ampel oder so. Wenn ich kurz mal aussteige mach ich auf N oder P. Seit ich 35er habe, hält die Handbremse in D den Wagen nicht mehr. Da bleibt mir also keine andere Wahl.

Den OD mache ich nur aus, wenn ich weiss, dass der Automat bei der Steigung vor mir andauernd hin und her schalten würde. Oder auch, wenn ich auf der Landstrasse flott und sportlich unterwegs sein will. Denn mit OD kann man ja kaum von sportlicher Beschleunigung reden.



Wobei ich das mit dem OD eh verwirrend finde.
Ein Overdrive ist ja laut Definition ein hinters normale Getriebe geschaltetes Planetengetriebe, quasi als Schongang.
Mit OD in meinem 42RLE Getriebe ist aber die Wandlerüberbrückung gemeint.
Um noch mehr Verwirrung zu stiften, sorgt das Betätigen des OD Schalters nicht dafür, dass die Wandlerüberbrückung nicht eingelegt wird. Das verhindert lediglich das Schalten in den 4. Gang. Stattdessen wird die Wandlerüberbrückung im 3. Gang eingelegt.

4

Donnerstag, 9. April 2009, 23:03

Zitat

Original von nicolas-eric
Wenn ich drin sitze bleibts auf D z.B. an der Ampel oder so.


mache ich auch so...

Zitat

Original von nicolas-eric
Wenn ich kurz mal aussteige mach ich auf N oder P.


dann schalte ich immer auf P... sollte doch nen grund haben, das jemand diese schalterstellung erfunden hat, oder?

ist allerdings beim bmw, und nicht beim jeep....

nicolas-eric

unregistriert

5

Donnerstag, 9. April 2009, 23:34

Beim schalten auf P im Stand sollte man auch auf leichten Schrägen vorher die Handbremse anziehen. Oder zumindest langsam das Bremspedal lösen. In P wird der Wagen nur von einem kleine Metallstift im Getriebe gehalten. Der kommt mir arg brüchig vor.

Ich schalte meist auf N wenn ich später weiter fahre. In N läuft die Ölpumpe im Getriebe noch und das Öl geht auch durch den Kühler. In P ist das nicht der Fall.

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