Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Jeepforum.info. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Montag, 3. April 2006, 12:33

Unterbodenrevidierung

Ich weis das Thema ist zur Zeit auch wo anders aktuell dennoch möchte ich das mal hier reinstellen da ich mich halt zur Zeit damit gedanklich auseinandersetze.

Gedanklich befasse ich mich zur Zeit auch damit meinen YJ von unten neu zu machen da er einige Flugrostansätze hat. Es ist nichts wildes und schon gar keine Schuppenbildung oder was in der Art. Nur möchte ich das rechtzeitig weg machen bevor etwas schlimmeres kommt.

Dabei kam mir natürlich auch Hammerite in den Sinn. Jedoch bin ich nicht davon überzeugt das das wirklich gut ist und zwar aus folgenden Gründen.

1. Hammerite wird knochhart wir alle wissen wie wir mit unseren 4x4 fahren und das da auch schon mal Räder in der Luft hängen. Bei diesen Dingen verwindet sich die Karosse. Ist Hamerite jetzt noch flexibel genug das die Lackschicht das ohne Risse und Platzer übersteht. Denn kommt es zu einer Rissbildung haben Feuchtigkeit und Wasser eine neue Angriffsfläche.

2. Ich habe im Internet gestöbert und bei Restauratoren nachgesehen aber von Hammerite war da niemal die Rede. Das sollte einen Grund haben.


was natürlich ein klares Ja für Hamerite spricht ist der Preis, denn wenn ich mir den Preis von z.B. Por 15 ansehe was von einigen Firmen die solche Arbeiten durchführen empfohlen wird, wird mir schlecht.

Für alle die das nicht kennen zur Info

Verarbeitungshinweise für POR 15 Lacke
0P150

Allgemeine Anmerkung zu den Lacken aus dem POR 15 Programm: Alle POR 15 Lacke (Rostverhütungslacke, Decklacke, Motor-Email-Lacke, Krümmerlacke, Pelucid, Tankversiegelung) zeichnen sich durch eine unglaubliche Festigkeit aus: Der Lack ist extrem fest und zäh, sodaß Sie die Lackoberfläche kaum zerkratzen oder zerstören können. Gleichzeitig bleiben die Lacke so flexibel (ohne aber weich oder gummiartig zu sein !), daß man damit auch Federn streichen kann ohne daß der Lack bei Dehnung abplatzt. Die Lacke verlaufen auch beim Streichen so glatt, als hätte man sie gespritzt. Damit die hervorragenden Eigenschaften der POR 15 Lacke auch ideal zum Tragen kommen sind drei Voraussetzungen wichtig: Der Untergrund muß: 1. fettfrei sein -hierzu sollten Sie ausschließlich Marine Clean verwenden, da andere Entfetter u.U. störende Rückstände hinterlassen. 2. rostfrei sein - hier helfen z.B. Sandstrahlen, Metal-Ready oder Cream-Ex 3. etwas aufgerauht sein - auch hier helfen Sandstrahlen, Metal.Ready, Cream-Ex oder einfach kurzes Anschleifen ACHTUNG: Alle POR 15-Lacke, reagieren mit Feuchtigkeit - lassen Sie nie Wasser o.ä. in die Dose gelangen, sonst härtet der Lack aus ! Nehmen Sie den Lack nie direkt mit dem Pinsel aus der Dose. Am besten gießen Sie die voraussichtlich benötigte Menge in ein separates Gefäß (z.B. unsere Mischbecher) und schließen die Originaldose sofort wieder (wischen Sie vorher den Dosenrand gut ab, und/oder legen eine Plastikfolie zwischen Deckel und Dose - sonst könnte es sein, daß Sie die Dose nach ein paar Wochen nicht mehr öffnen können) und gießen Sie nie Lackreste in die Dose zurück. Die POR 15 Rostverhütungsfarbe ist ein sehr fester Grundierlack für alle üblichen Lacke. Sie können POR 15 als Grundierung und Decklack in einem verwenden. POR 15 wird am besten (in 2 Schichten) direkt auf das blanke Blech aufgetragen, da es sich dann optimal mit dem Blech verbindet. Es ist, im Gegensatz zu normalen Grundierungen, stark genug ohne weitere Lackschichten Metalle oder Bleche usw. zu schützen. POR bedeutet Paint Over Rust (Streiche über Rost): Der Lack enthält Isocyanat, welches die Eigenschaft hat dem Rost Feuchtigkeit zu entziehen und somit die Basis für weiteres Rosten nimmt. In der Anwendung bedeutet dies, daß Sie den POR 15 Rostverhütungslack auch auf Flugrost bzw. leichten (!) Rostansatz auftragen können, andererseits aber auch, daß Feuchtigkeit die nach dem Austrocknen mit dem Lack in Berührung kommt diesen nicht beschädigen oder porös machen kann, sondern die Oberfläche immer undurchdringlicher für Wasser usw. macht. Leider ist das Produkt aber empfindlich gegen direkte UV-Strahlen (Sonnenlicht) und könnte sich verfärben - Am Unterboden oder an Achsteilen spielt das keine Rolle, haben Sie aber Teile die lange Zeit direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden, dann sollten Sie noch eine anderen Lack darüber auftragen. Die Farbtöne unterscheiden sich ein wenig in der Farbdicke: Klar ist der dünnste Lack und eignet sich somit sehr gut zur Grundierung von Karosserieaußenteilen; silber enthält Metallpartikel, die Poren (ehemalige Rostporen) in der Oberfläche des Metalls recht gut füllen können; schwarz und grau liegen irgendwo in der Mitte und werden meist am Fahrzeugboden oder für Achsteile genutzt. Wie alle POR 15 Lacke temperaturbeständig bis ca. 200 °C. 946 ml reichen für ca. 8-10 qm.

Quelleninfo: Korrosionsschutz-Depot

Wenn ich das alles mal in die Waagschale werfe so denke ich das sich hier der Aufpreis zu einem prof. Mittel schon lohnt.

Was habt ihr für Erfahrungen vor allem Langzeiterfahrungen?


Folgende Vorgehensweise hat sich für mich herauskristallisiert.

1. Rost entfernen
2. Rost versiegeln z.B. mit Fertan
3. Fertan mit Wasser abspühlen
4. gut trocknen lassen
5. z.b. mit Por15 grundieren / versiegeln
6. Lackieren

fertig

XJBeppo

unregistriert

2

Montag, 3. April 2006, 13:40

Ich mach das ganze auch gerade. Den Arbeitsgang mit Fertan spare ich mir, nehme dazu Brunox und danach die Produkte von BOB. Das hat den Vorteil, das ich das nicht mit Wasser abspülen muss, denn das trocknen, insbesondere in Hohlräumen, Schwellern... dauert ewig. Por 15 kommt bei mir als Decklack unter die Karre.

Black Crawler

unregistriert

3

Montag, 3. April 2006, 17:55

die Geschichte mit dem Por 15,

halte ich auch für absolut überzeugend,

hab da echt ne menge drüber gelesen,

anwenden konnte ich es leider noch nicht,

da es recht kostenstabil ist. !hu



Svenni........... !up

4

Montag, 3. April 2006, 17:57

Wenn Du schon Brunox (Primer u. Rostschutz in einem) verwendest, wozu dann noch BOB (Primer u. Rostschutz separat) dazu??

XJBeppo

unregistriert

5

Dienstag, 4. April 2006, 07:19

Doppelt hält besser. Brunox hat nicht überall den besten Ruf. BOB alleine auch nicht. Also die Sachen kombinieren.

martini

unregistriert

6

Dienstag, 4. April 2006, 10:32

Ich habe letztes Jahr den hinteren Rahmen gemacht.

Dabei habe ich den Unterbodenschutz und alten Lack entfernt,
Rost abgeschliffen und alles mit Rostvernichter (weiß nicht mehr wie der heißt)
behandelt und anschließend mit Wasser abgespült.
Dann habe ich POR15 aufgetragen und ich muß sagen , das hält wie die
Pest besonders an den Händen ! !up

POR 15 härtet durch Luftfeuchtigkeit aus und ist über Nacht trocken.

Da mir das so gut gefiel ,habe ich den Stabi vorn und meine neu erweiterten
Radausschnitte hinten auch gleich damit behandelt.

Klar , das Zeugs ist nicht gerade billig aber sehr ergiebig .

Ach so die Untergründe sollten nicht spiegelblank sondern angeschliffen sein
dann hält POR15 besser beim ersten Anstrich , da es doch sehr dünnflüssig
ist.

Meiner Meinung nach ein sehr gutes Produkt , auch wenn mir leider noch die
Langzeiterfahrung fehlt , sprich wie verhält sich der Lack nach einigen Jahren?


Hammerit soll angeblich nicht ÖL und Benzinfest sein !

Martini !yeah

XJBeppo

unregistriert

7

Dienstag, 4. April 2006, 16:54

Das größte Problem beim Hammerit soll die fehlende Elastizität sein. Beim Gartenzaun spielt das nicht so die Rolle, aber ein Auto verwindet sich, dehnt sich durch Hitze (Auspuff) unterschiedlich aus, Vibrationen...Bei Hammerit enstehen winzige Haarrisse, durch die dann Wasser zwischen der Farbe und dem Blech dringt. Die Folge dürfte klar sein. Rost erkennt man dann erst, wenn das Blech durch ist und die Farbe nicht mehr hält. Gute Farben haben diese Elastizität.

8

Mittwoch, 5. April 2006, 00:23

Moi Didi, von Beruf Malermeister, hat sich so dazu geaeussert: Das ist n ganz billiger Sch... und ne totole verarche des Otto Normalverbraucher welcher es nicht besser weiss und nur nach dem Preis schaut.
Es ist weniger die fehlende Elastizitaet als vielmer der Farbaufbau wenn diese trocken ist. Er hat es mir auch erklaert... aber alles ist auch nicht mer haengen geblieben. Was ich noch weiss war der vergleich mit den Schindeln eines Daches wo bei ner guten Farbe se sich ueberlappen so das die Lage bzw. Schicht Wasserundurchlaessig ist,- bei Hammerit liegen se aber nur nebeneinander so das Feuchtigkeit in die Zwischenraeume eindringen kann und drunter rostet es fleissig weiter.

Leider hab ich die Erfahrung an ner Stossstange auch selber sammeln duerfen,- ein Winter hatte schon gereicht.
Aber vor drei Jahrenhatte ich n neues Rohr in meinen Kuhfaenger schweissen mussen, dann strahlen lassen, spritzverzinkt aus der Dose, grundiert und mit Hammerit gestrichen... schaut immer noch top aus, kein bischen Rost obwohl etliche Abschuerfungen und Schrammen sich verewigt haben.
Das beweisst... Hammerit ist nur zum anschaun gut. ec082

cj7thomas

unregistriert

9

Sonntag, 9. April 2006, 00:13

Ich sag ja immer Hammershit :D :D
cu Thomas

10

Montag, 10. April 2006, 10:43

Mittlerweile habe ich mich etwas im Bekanntenkreis umgehört und da kamen auch Negativmeldungen wie unter der Farbe rostet es heftig weiter nur von Außen sieht man das nicht erst wenn es zu spät ist.

cj7thomas

unregistriert

11

Dienstag, 11. April 2006, 13:55

Kann mir einer Sagen wieviel ich von dem verscheiden Zeugs brauche?
Also Fetan und Por 15 sollte für nen Unterboden, Rahmen ,Innenraum und evnetuell Achsen und Federn reichen.
cu Thomas !yeah

cj7thomas

unregistriert

12

Mittwoch, 12. April 2006, 14:35

SO, habe mir jetzt mal den ganzen Mist bestellt und werde berichten.
cu Thomas